Durch die Kooperation mit Tamedia soll die bestehende Zusammenarbeit zwischen 20 Minuten und tilllate im Print- und Onlinebereich gestärkt werden. "Unsere internationale Strategie sieht vor, dass wir in allen Ländern, in denen wir präsent sind, mit dem regional stärksten Partner zusammen arbeiten wollen", begründet Popp. Dies ermögliche ein schnelleres Wachstum.
Wieviel Geld Tamedia für die Beteiligung an tilllate zahlen muss, will Popp nicht verraten, man habe über die Bedingungen Stillschweigen vereinbart. "Das Kapital war nicht die Motivation", so Popp. Das Geld fliesse nicht in die Taschen der Partner, "die frei werdenden Mittel werden für die weitere internationale Expansion verwendet".
Die stufenweise Beteiligung von Tamedia begründet Popp mit den finanziellen Vorteilen, die tilllate daraus entstehen. "Der Online-Werbemarkt wird stetig grösser, das macht es für uns natürlich spannend, die weiteren Anteile erst später zu verkaufen."
Die operative Leitung von tilllate verbleibt bei den bisherigen Eigentümern Christian Hagmann (Operations), Silvan Mühlemann (IT), Markus Popp (Marketing) und André Schraner (Finanzen). Allerdings ändert sich die Struktur. Die bisherige tilllate AG gliedert ihre Schweizer Aktivitäten in eine Gesellschaft mit dem Namen tilllate Schweiz AG aus und wird in tilllate Holding AG umbenannt. Die Geschäftstätigkeit der tilllate Holding AG ausserhalb der Schweiz und in Lichtenstein ist von der Partnerschaft zwischen Tamedia und tilllate nicht betroffen.
Die 2000 gegründete Plattform tilllate.com erreicht heute in der Schweiz 468'000 Unique Clients (Wemf NET-Audit August 2007) und verfügt über rund 200'000 registrierte Nutzerinnen und Nutzer. Die neue tilllate Schweiz AG beschäftigt rund 35 Mitarbeitende, zusätzlich sind Woche für Woche rund 350 Fotografinnen und Fotografen für tilllate im Einsatz.
Quelle: persoenlich.com

am 14. September 2007, 12:38